Montag, 31. März 2008

EU transform social security rules?

"EU told to transform social security rules" Das war in der Financial Times zu lesen. “Reform is indispensable” wird zumindest Angel Gurría, secretary general of the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) in der FT zitiert.Da darf man ja gespannt sein.
Mehr dazu in der FT

Sonntag, 30. März 2008

Red Bull - Cola

Red Bull, wohl jedem bekannt, wird eine Cola auf den Markt bringen und ist bereits in 100% aller Märkte gelistet, wie Red Bull bekannt gegeben hat. Das Getränk soll nur "pure" Inhaltsstoffe enthalten und auf chemische Zusätzte wie Säure verzichten. Auch der Zuckeranteil soll 20% geringer sein als bei den Mitbewerbern. Ein Interview dazu mit Red-Bull-Gründer Mateschitz kann man bei networld.at nachlesen. Es wird wohl auch stark auf den Preis ankommen. Man darf gespannt sein.

Freitag, 28. März 2008

Gebührenbefreiung für Breitband?

In Österreich wir nun die Befreiung von der Gebühr für Breitbandinternet bei sozial schwachen diskutiert. Eine Aktion analog zur Telefongebührenbefreiung für "Mittellose" könnte auch auf diesem Bereich entlastet werden. Zudem wurde eine steuerliche Absetztbarkeit, wie schon einmal existierte, angedeutet.
Die Aktion würde den Ausbau des Breitbandnetzes unterstützen.

Mehr dazu hier bei futurezone.orf.at

Mittwoch, 26. März 2008

was passieren kann wenn man sich als Mensch zu erkennen gibt

Was passieren kann und immer wieder passiert, wenn man sich für Toleranz und vernünfitge Lösungen in Migrationsfragen einsetzt, spüren Politiker ständig. Die Offentlichkeit bekommt diese massiven Angriffe meist nicht, oder nur am Rande mit. Ein erschreckendes Beispiel bietet dieser Fall eines Grün-Politikers, der es gewagt hatte sich für das verfassungsmäßig verbriefte Recht der Religionsfreiheit einzusetzten. Ein Zitat aus dem Brief den er erhalten hat:

"...Für dich wäre das Praline auch gut genug. Und da bist du der Meinung ihr Vaterlandsverräter könnten noch eine Auszeichnung bekommen. Für euch wäre auch ein Gülebad gut genug. Ihr linkswixer!!..."
Den gesammten Brief, der noch verschiedene andere Drohungen enthält, kann man auf dem Blog von Johannes Rauch nachlesen.


Wintereinbruch

"Sowas war noch nie da! Schneestürme und dicke Schneedecken Ende März" So oder so ähnlich denken sich dieser Tage sicherlich viele. Aber weit gefehlt: In den 90ern hatte es Ende April schon einmal so eine Tag. Dort fielen in Wien (!) nochmal 10cm Schnee. Sowas ist also nicht so ungewöhnlich, wie es vieleicht scheinen mag. Dennoch: Ein mulmiges Klima-Wandel-Gefühl bleibt.

Montag, 24. März 2008

dem Studenten sein Geld

Jeder Student kennt das: Das liebe Geld wird immer weniger und weniger und neue Geldquellen erschließen sich nicht so leicht. Da gibts aber doch eine tolle Möglichkeit, ohne viel Aufwand:
Die alten oder neuen Semianrarbeiten (oder ähnliches) einfach verkaufen! Das geht ganz leicht über den GRIN-Verlag (Hausarbeiten.de), der nimmt die Arbeiten auf und verkauft sie über verschiedene Protale. Wenn die Arbeiten besonders gut sind, gibt er Verlag sie sogar als Buch heraus!
Also gleich anmelden bei http://www.hausarbeiten.de/

Donnerstag, 20. März 2008

Jetzt ist es soweit - Dollar wird nicht mehr gewechselt

Wie jetzt bekannt wurde, wir in diversen Wechselstuben in Amsterdam der Doller nicht mehr gegen Euro gewechselt, weil den Wechselstuben das Währungsrisiko des Dollar zu hoch geworden ist. Der Hintergrund ist kalr: Der US-Dollar verliert täglich an Wert und die vergangen Tage haben gezeigt, dass sich dieser Trend offenbar fortsetzten wird. Die private US-Notenbak FED hat wegen der Immo-Kriese neulich die Zinsen drastisch gesenkt und damit den Dollar weiter geschwächt. So steht der 1Euro schon bei weit über 1,50USD .
Das es da einigen mulmig wird ist zu verstehen. Das verweigern des Geldwechsels, ist allerdings noch die Ausnahme.

nichts geht mehr ohne Google

Nichts geht mehr heißt es - zumindes in Österreich - ohne Google. Die Suchmaschiene Google ist erste Wahl bei den sieben Suchanfragen pro Tag im Internet, die der Durchschnittsösi tätigt. Das behauptet eine aktuelle Studie. 92 Prozent der Internet-Nutzer verwenden demnach Google bei ihrer Suche. Mehr dazu auf futurezone.orf.at

Mittwoch, 19. März 2008

Ökonomie zum Nachlesen

Ich schreibe doch recht oft über Wirtschaftsthemen und nicht jeder kennt sich da so richtig aus. Deshalb hab ich eine Zusammenstellung der wichtigsten Ökonumen und ihrer Theorien verlinkt, die man sich über hausarbeiten.de runterladen kann.
Die Arbeit gibts hier:Wirtschaftspolitik und ihre Ökonomen von der Klassik bis zur Moderne

Dienstag, 18. März 2008

weniger Staat - mehr Privat ...oder?

Fed entschied sich für Senkung um 75 Basispunkte auf nunmehr 2,25 Prozent! Die Fed ist die Notenbank der USA und ein privates Unternehmen. Panisch versucht sie die Wirtschaft anzuschieben und wird leider damit scheitern. Der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ruft jetzt in einem Interview nach staatlicher Intervention. Ja, man versteht richtig: Die neoliberalen Bänker ("weniger Staat, mehr Privat") rufen nach dem sonst sooo schlechten staatlichen Eingriff und "mutigen Schritten". Eine feige und schmutzige Strategie, die jede Ethik an den Teufel verkauft hat. Solange wir Geld machen, soll der Staat still halten. Wenn das System wankt, ruft man nach der öffentlichen Hand, die dann alles richten soll. Bä! Schämt euch!
U'nd für uns gilt: jetzt hilft nur mehr Gold kaufen!

Montag, 17. März 2008

Finanzkrise bringt System zum wanken

Wer das Finanzsystem dieser Welt kennt, für den war es nicht die Frage ob, sondern nur wann es passieren wird. Das bestehende Geld-System gerät zusehens ins Ungleichgewicht und wird, durch die US-Immobilienkrise ausgelöst, die Bankenwelt aus den Angeln heben. Schon jetzt musste eine Englische Bank vertaatlicht(!) und die riesige, aber schwer angeschlagene US-Investmentbank Bear Stearns an die US-Bank JP Morgan Chase verschachert werden. Andere Finanzdienstleistungsunternehmen mussten ebenso aufgefangen werden bzw. kämpfen um ihr Rating und gegen den Bankrott.
Ausgelöst wurde dies durch zwei Faktoren:
1. Ein System, das in sich Konstruktionsfehler hat. Für den nicht-Volkswirten ein 3-teiliges Video, das einiges näher bringt: Hier!
2. Die Gier der beteiligten Institute bzw. deren Eigner, die das System überdehnt haben und nun auf nicht einbringlichen Krediten sitzen, die durch Immobilien gedeckt werden, die keiner kaufen will oder kann.

Der größte Irrsinn ist aber ein anderer:
Die Finanzwelt stützt sich auf die Wirtschaftstheorien von Friedman und Konsorten, die den freien, zügellosen Markt propagieren, der sich wie durch eine "unsichtbare Hand" selber lenken sollte (A.Smith). Jeder staatliche Eingriff ist streng verpönt und gilt als Todsünde für jeden "neo-liberalen" Wirtschaftsfachmann.
Doch was passiert jetzt dar das System vor dem Kollaps steht?
Die öffentliche Hand muss einspringen und die maroden Banken mit Millionen und Milliarden aus dem Dreck ziehen (wenn es überhaupt klappt). Einer Versicherung gleich, die nur Schäden decken soll, aber keine Versicherungsprämien kassiert und auch keine Bedingungen stellen darf. Deregulierung nennt das der VWLer und gemeint ist das loslassen aller Zügel. Wenn dann der Karren aber in den Dreck fährt soll wieder der Staat (und damit die Steuerzahler) helfen. Und die Krux dabei: Die Staaten können gar nicht anders als einzuspringen, wenn die Banken nicht mehr können. Denn wenn sie sie einfach insolvent werden lassen, wird auch die Nationalökonomie in den Abgrund mitgerissen. Die Gesellschaften sind somit in Geiselhaft derer die sich nicht um ihren Job fürchten brauchen...

Abhilfe kann nur strenge Kontrolle und eine Spekulations-, Transaktions- und Tobinsteuer bringen. Dazu muss sich aber erst die Politik aus dem Würgegriff der Wirtschaft befreien...
dazu auch mehr in:


interessant auch diese Analyse

Freitag, 7. März 2008

John McCain definitiv Kandidat für die Republikaner

John McCain ist Kandidat der Republikaner für die kommende US-Präsidentenwahl. Über John McCain wurde an anderer Stelle schon einiges gesagt: "Der nächste Präsident der USA?"
Wer sein Gegenkandidat wird ist noch nicht sicher. Im Gegenteil. Clinton und Obama kämpfen immer noch zäh und verbittert um die Kandidatur. Dabei hat Frau Clinton nun eine neue Strategie eingeschlagen, die am Ende beiden schaden könnte. Sie wurde sehr offensiv und griff Obama "unterhalb der Gürtellinie" an. Untergriffige Angriffe kann sich im Gegenzug Obama, der als einigende, versöhnliche Figur auftreten will, nicht leisten und so gerät der Kampf um die Delegiertenstimmen in Schieflage. Das Problem dabei: Obama wird "angepatzt" und leichter für die Republikaner angreifbar, denn Clinton liefert Munition dafür. Andererseits schädigt es die Demokraten generell und entfernt sie von manchen Wählerschichten, was die ausgangslage für den Präsidentenwahlkampf verschlechtert.
Wie der Kampf Clinton vs. Obama ausgeht, ist nicht vorher zu sagen und wird weiter spannend bleiben. Eines aber ist schon klar: Den Vorteil durch die erzeugte, hohe Aufmerksamkeit durch das Kopf an Kopf rennen könnte auch Nachteile im späteren Wahlkampf bringen.

Donnerstag, 6. März 2008

der Gen-Soldat oder der schlechteste Film des Jahres

Der Film "Der Gen-Soldat" (im original "SS-Doomtrooper") viel mir zufällig in die Hand und ich hab ihn natürlich angesehen. Schließlich liebe ich es Filme zu sehen und dann mein persönliches Urteil zu fällen.
Dieser Film bedarf aber mehr als nur einer kleinen Erzählung, denn es ist der übelste Streifen
den ich seit langem gesehen habe. Die Story ist wieder mal schnell erzählt:
1944. Ein böser, verrückte Wissenschaftler erschafft im Auftrag der Nazis böse, böse Super-Soldaten (eher sowas wie übergroße Comic-Helden mit Super-Waffe und kleinem Kopf). Ein Trupp heldenhafter US-Soldaten muss das Labor in die Luft sprengen und gegen das "Monster" kämpfen.
die Handlung ist ausgesprochen plump und vorhersehbar, die Dialoge könnten aus einem 60er-Jahre-Comicbuch entnommen sein. Die Persönlichkeiten sind völlig überzoge und doch oberflächlich dargestellt. Das Ganze erinnert an ein sehr einfach gestricktes Computerspiel. Die Soldaten verhalten sich nicht wie Soldaten, bewegen sich nicht wie solche und sprechen nicht wie solche. Die "Nazi"-Soldaten sind in phantasievolle Uniformen gepackt und die Hauptsache scheint eine allerorts befindliche Hackenkreuzfahne zu sein. Die schauspielerische Leistung entspricht meist dem eines schlechten Bauerntheaters. Wer nun sagt: "Naja, aber sicherlich tolle Monster-Animationen mit Gruseleffekt". Dem kann nur gesagt werden: "Erinnere dich an die ersten Konsolenspiele und du kannst dir die Effekte vorstellen". Genau gesagt bewegt sich ein Monster, das schließlich aus einem Menschen "gemacht" wird, wie eine Packman-Figur. Und um Geld zu sparen sieht man Explosionen immer vom möglichst weit weg. Die Innenansichten zeichnen sich durch besonders billige Kulissen und 70er-Jahre-TV-Studio-Look aus.

Gut, der Film wurde (glaub ich zumindest) für's US-Fernsehen gemacht. Da ist eine historisch korrekte Einbindung der Comic-Handlung nicht wirklich nötig und die vielen Fehler unbedeutend. Aber ein wirkliches Bemühen ist in keiner Weise bemerkbar. Für die Animationen war offenbar nicht mehr genug Geld da und darum musste auf glaubwürdige Darstellung verzichtet werden. Einen ganz ganz schlechten Film hab ich da gesehen und ich kann keinem diese Zeitverschwendung empfehlen.

Montag, 3. März 2008

Windenergie

Jaja... Im Wind steckt schon eine Menge Energie (wie dieses Beispiel aus Dänemark zeigt):

Wahrscheinlich funktionierte bei dem Windrad etwas in der Steuerung nicht. Normalerweise werden bei zu hoher Energie die Flügel in eine Segelstellung gebracht und ein solcher Unfall damit unwahrscheinlich.