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Mittwoch, 29. Oktober 2008

Überwachung - junge Menschen für dumm verkaufen?

In einem kleineren Ort in Österreich gibt es Vandalismus. Keine großartige Neuigkeit möchte man meinen. Dennoch ist es diese Sache wert einmal genauer hin zu sehen. zuerst aber ein Interview mit dem Bürgermeister der Gemeinde Hard am Bodensee...

Nun das Bürgermeister hat offenbar keine Idee, wie er mit der Jugend in Kontakt treten kann und sie vom Vandalismus abbringen kann. Dafür hat er jetzt Kameras anbringen lassen. Als im Video die Sprache auf besagte Kameras fällt, lächelt er. Warum? Ganz einfach: Für solche Kameras braucht man eine umfangreiche Genehmigung. Sie sind teuer und aufwendig in der Wartung. Zudem müssen Bilder gespeichert werden...Datenschutz...Probleme....Wartung....etc...etc...
Dafür gibt es eine einfache Lösung. Zumindes scheint sie einfach: Kameraattrappen. Ja, richtig sowas gibts. Die sind nicht teuer, schauen aber leider alle gleich aus. Das die Gemeinde Hard ihr Jugend offenbar nicht nur für Vandalen, sondern auch für recht dumm hält, beweist dies in ausreichender Weise.
Was der Bürgermeister offenbar nicht weiß: Viele Jugendlichen kennen sich mit Technik besser aus als der gesamte Gemeinderat zusammen. Daher meine Vorhersage: Die Kameras sind so schnell nutzlos, so schnell sich ihre Unechtheit rum spricht...(ein Beispiel für Kameraattrappen)

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