In Österreich finden bald vorgezogene Parlamentswahlen statt. Was aber wählen, denkt man sich. Hier ein paar Gedanken dazu:
Die ÖVP:
Die Volkspartei mit ihrem überaus karismalosen Kandidaten sand in der Vergangenheit vor allem für eines: Gier nach mehr Macht! Man konnte den Eindruck gewinnen, dass die ÖVP kein anderes Ziel verfolgte, als die Koalition rasch zu einem Ende zu bringen und dabei möglichst schuldlos zu wirken. Das ist z.T. gelungen. Warum? Weil der Koalitionspartner sich nicht zu behaupten wusste.
Wofür steht die ÖVP noch? Für ihren Innenminister, der kaum hochdeutsch sprechende Dorfpolizist, der offenbar eine Art Verfolgungswahn verspührt und Österreich zu einer DDR mit stärkerer Stasi-Überwachung machen möchte. Zumnidest ist das mein Eindruck. Es kann ihm gar nicht schnell genung gehen mit dem Abbau von bürgerlichen Freiheiten...
Die SPÖ:
Steht hauptsächlich....hmmm....für NICHTS! Zumindes nicht für erfolgreiches Arbeiten in einer Regierung. Höchtes die vielen "Umfaller" (studiengebühren, €-Jäger,...) sind in grauer Erinnerung und der letzte Wahlkampf bei dem das Blaue vom Himmel versprochen wurde ohne auch nur ein bissl davon zu halten.
Grüne:
Stehen haupsächlich für weniog Sichtbarkeit und verzweifelte Versuche sich nach vorne zu drängen. Gelunge Aktionen waren kaum sichtbar. Höchstens der Widerstand gegen die Plattersche Überwachung drang ausreichend durch. Sonst eine alte Garde, die sich in von manch altem Ballast (Personal) trennen und etwas bunter/kompetenter aufstellen sollte. Eigentlich ist meine Erinnerung an deren Arbeit sehr positiv, weil als einzige immer ihrer Linie treu!
FPÖ:
Naja was soll man da sagen? Stehen für mich vor allem für Leute die im Nationalrat ihren Populismus verteidigen müssen und eigentlich nur die verbale Keule kennen. Keine Argumente nur Dresche scheint die Devise! Eigentlich hat das Österreich nicht verdient. Sonst hört man immer wieder von kleineren Skandalen, wenn der Kopf der Truppe wieder mal irgendwo "3-Bier-bestellt" oder auf Fotos beim Krieg-Spiel zu sehen ist.
BZÖ:
Kennt man nur Westi, weil er den Polizisten mutmaßlich (noch kein Urteil) ans Bein fährt und vor Gericht mutmaßlich falsch aussagt. Man könnte fast glauben die law-and-order-Truppe um Westi besteht überwiegend aus Problem-Politikern.
Sonst kann man nur hoffen, dass die bei der nächsten Wahl aus dem NR fliegen. Ganz so, wie sie es immer bei kriminellen Ausländern fordern.
Rest:
Da kann man noch nicht viel sagen und muss den Wahlkampf abwarten. Die Personen machen aber nicht unbedingt Hoffnung.
Also bitte was nun?
Freitag, 18. Juli 2008
Österreich wählt - aber was?
unter
7/18/2008
Labels: Politik, Österreich, Überwachung
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1 Kommentare:
hast du ganz gut zusammengefasst finde ich.
mensch kann auch so vorgehen anzusehen wofür die jjeweilige partei steht und wie sie sich verhält..
övp zieht wirklich durch wofür sie steht: was mir gar nit gefällt.
spö: das ist was einfach weh tut. soziales und menschenrechts sind denen einfach schnurze obwohl das in einer sozialdemokratie anders sein sollte
die grünen waren leider ein wenig ruhig. ich gebe zu, für mich, sind deren werte die mir am nächsten sind:
setzen sich gegen überwachung ein, sind verantwortlich im umgang mit umwelt und migration, ...
sollten sich ein schärferes soziales profil besorgen..
über die anderen will ich gar nix sagen
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