"Was sollen wir jetzt machen?" Horton: "keine Angst ich bin immer in eurer Nähe!"
Damit endet der Animationsfilm "Horton hört ein Hu" der auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Dr. Seuss aus dem Jahr 1954 basiert. 1970 wurde das Buch bereits unter dem Titel „Das sprechende Staubkorn“ verfilmt. Der Stoff ist also nicht neu. Kurz zur Geschichte und ihrem klar religiösen Anspruch:
Horton ist ein Elefant, der eines Tages Stimmen aus einem Staubkorn hört. Diese kommen von einem Volk, das auf selbigem lebt. Der Bürgermeister des Volkes auf dem Staubkorn (Huheim) beginnt einen Dialog mit dem Elefanten, der ihm verspricht das Volk vor drohenden Gefahren, die sich bereits abzeichnen, zu retten. Der Elefant wird von Mitgliedern seiner Gemeinschaft ausgeschlossen, da er mit Wesen spricht die nicht zu sehen sind (Wir glauben in unserer Gemeinschaft nicht an Dinge die wir nicht sehen können, wird ihm gesagt). Auf dem Staubkorn spielt sich ähnliches ab. Dem Bürgermeister wird nicht geglaubt als er auf die Gefahren aufmerksam machen will (er tritt hier als Prophet in Erscheinung, dem keiner glaubt). Die Ungläubigkeit der Bevölkerung rächt sich natürlich in einem "Unglück", das Huheim erschüttert. Derweilen tobt in der Welt von Horten (dem gottgleichen Wesen, das zum Bürgermeister spricht und ihn warnt) ein erbitterter Kampf zwischen Gut und Böse. Der Kampf scheint für Horten erst verloren aber durch Aufopferung für das Huheim-Volk kann er es retten. Die Lage verschärft sich dann aber erneut und erst als die Huheimer ihrem Bürgermeister glauben und den Retter selber sprechen hören, können sie (gemeinsam) genug (gebetsähnlichen) Lärm aufbringen um die wütende Masse, welche Horton das Staubkorn entrissen hat, von ihrer Existenz zu überzeugen.
Natürlich zielt der Film auf allgemeine Werte wider Vorurteile und Fanatismus ab. Das ist deutlich und wird ausdrücklich angesprochen: "Ein Mensch, auch wenn er noch so klein ist, bleibt ein Mensch". Weniger offen aber auch nicht sonderlich verborgen erscheinen die missionarisch religiösen Darstellung von den Ungläubigen auf beiden Seiten der Welten. Die Huheimer werden durch einen Propheten, der sonst eher ein Antiheld darstellt, gewarnt ("...bringt euch in Sicherheit...") und dann für ihren Unglauben bestraft. Errettet werden sie einerseits durch den, für sie, gottgleichen Horten und andererseits durch die Erlangung von Einsicht und Glauben.
Der Autor des 1954 erschienen Buches, welches hier zum zweiten Mal verfilmt wurde, hieß Dr.Seuss und war Sohn deutscher Einwanderer.
Damit endet der Animationsfilm "Horton hört ein Hu" der auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Dr. Seuss aus dem Jahr 1954 basiert. 1970 wurde das Buch bereits unter dem Titel „Das sprechende Staubkorn“ verfilmt. Der Stoff ist also nicht neu. Kurz zur Geschichte und ihrem klar religiösen Anspruch:
Horton ist ein Elefant, der eines Tages Stimmen aus einem Staubkorn hört. Diese kommen von einem Volk, das auf selbigem lebt. Der Bürgermeister des Volkes auf dem Staubkorn (Huheim) beginnt einen Dialog mit dem Elefanten, der ihm verspricht das Volk vor drohenden Gefahren, die sich bereits abzeichnen, zu retten. Der Elefant wird von Mitgliedern seiner Gemeinschaft ausgeschlossen, da er mit Wesen spricht die nicht zu sehen sind (Wir glauben in unserer Gemeinschaft nicht an Dinge die wir nicht sehen können, wird ihm gesagt). Auf dem Staubkorn spielt sich ähnliches ab. Dem Bürgermeister wird nicht geglaubt als er auf die Gefahren aufmerksam machen will (er tritt hier als Prophet in Erscheinung, dem keiner glaubt). Die Ungläubigkeit der Bevölkerung rächt sich natürlich in einem "Unglück", das Huheim erschüttert. Derweilen tobt in der Welt von Horten (dem gottgleichen Wesen, das zum Bürgermeister spricht und ihn warnt) ein erbitterter Kampf zwischen Gut und Böse. Der Kampf scheint für Horten erst verloren aber durch Aufopferung für das Huheim-Volk kann er es retten. Die Lage verschärft sich dann aber erneut und erst als die Huheimer ihrem Bürgermeister glauben und den Retter selber sprechen hören, können sie (gemeinsam) genug (gebetsähnlichen) Lärm aufbringen um die wütende Masse, welche Horton das Staubkorn entrissen hat, von ihrer Existenz zu überzeugen.
Natürlich zielt der Film auf allgemeine Werte wider Vorurteile und Fanatismus ab. Das ist deutlich und wird ausdrücklich angesprochen: "Ein Mensch, auch wenn er noch so klein ist, bleibt ein Mensch". Weniger offen aber auch nicht sonderlich verborgen erscheinen die missionarisch religiösen Darstellung von den Ungläubigen auf beiden Seiten der Welten. Die Huheimer werden durch einen Propheten, der sonst eher ein Antiheld darstellt, gewarnt ("...bringt euch in Sicherheit...") und dann für ihren Unglauben bestraft. Errettet werden sie einerseits durch den, für sie, gottgleichen Horten und andererseits durch die Erlangung von Einsicht und Glauben.
Der Autor des 1954 erschienen Buches, welches hier zum zweiten Mal verfilmt wurde, hieß Dr.Seuss und war Sohn deutscher Einwanderer.





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