Ein ergreifendes Filmdokument zeigt die Wahrheit über den Putschversuch (an Hugo Chávez)der von der Spanische Regierung und Anderen unterstützt wurde und den demokratischen Präsidenten aus dem Amt bringen sollte. Eine Wahrheit die die westlichen Medien nie richtig wiedergaben und Hugo Chávez bis heute verteufeln.
Der Putsch scheiterte an der überwältigenden Solidaritätder Bürger gegenüber ihrer Verfassung. Aber selber sehen:
Donnerstag, 29. November 2007
Wahrheit über Hugo Chávez und den Putsch in Venezuela
Labels: Demokratie, Geschichte, Gesellschaft, international, Internet, Politik, Staat, TV
Aaron Russo verstorben
Der US-Filmemacher und Politiker Aaron Russo ist verstorben. Wie erst jetzt zu mir durchgedrungen, verstarb Russo am 24.August 2007 an seinem langjährigen Krebsleiden.
Bekannt wurde Russo mit den Filmen "Die Glücksritter" (mit Eddie Murphy und Dan Aykroyd) und "The Rose" (mit Bette Midler). Russo hat sowohl einen Emmy als auch einen Tony Award erhalten und seine Filme haben auch eine Reihe von golden-Globe-Auszeichnungen gewonnen.
Politisch bekannt machte ihn sein Dokumentarfilm "America:Freedom to Fascism" in dem er das US-Einkommensteuergesetzt untersucht (anzusehen hier!).
Labels: Geschichte, Personen, Politik
Dienstag, 27. November 2007
Bald Advent und noch keine Geschenke!
Am kommenden Wochenende ist schon 1.Advent und auch die Landschaft sieht schon weihnachtlich aus. In TV und Radio stresst schon die Werbung zum Weihnachseinkauf. Und ich hab noch NICHTS besorgt. Obwohl Weihnachten heuer sehr gemühtlich werden soll, müssen doch einige Geschenke organisiert werden. D.h. erst muss man auch noch wissen WAS man überhaupt besorgen soll. Alles in allem nicht so leicht...
Heuer werd ich aber auf jeden Fall nicht mehr von Geschäft zu Geschäft hetzen sondern alles per Online-bestellung kaufen.
Dazu noch ein Tipp:
Amazon hat seine Weihnachtsaktion gestartet und vergibt Nachlass bei einigen Produktgruppen (z.B. Schuhe und Uhren). Voraussetzung ist die Verwendung des richtigen Gutscheincodes! Kein Problem, die hab ich schon: hier!
Labels: Freizeit, Internet, Weihnachten
Montag, 26. November 2007
Contaxe seit einem Monat im Einsatz
Zur Zeit testet der Saibot-blog die Adsense-Alternative "Contaxe". Was bisher positiv und negativ aufgefallen ist:
Positiv:
- leicht zu verwenden (besonders für Blogger geeignet)
- gute anpassbarkeit an Website (Farben,...)
- Vergütung für Klicks steigt langsam
- sehr gute Analysemöglichkeiten
- erkennbahres Bemühen der Betreiber
- Keyword-Import-tool
- XML-Schnittstelle für Affiliates
- stark wachsend
Negativ:
- noch zu wenig Werbetreibende
- Vergütung mancher Keywords sehr gering
- noch wenig Anpassung an Inhalte der Seite
- nicht immer ganz störungsfrei (z.B: Statistiken)
- Übersicht der Auswertung noch nicht optimal
Resümee bisher:
Der Test geht weiter. Es scheint Berg-auf zu gehen mit Contaxe-Werbung und damit auch immer mehr eine Alternative zu Adsense zu werden. Z.Z. ist Contaxe-Werbung aber noch keine Ersatz für Adsense, auch wenn sich in den vergangenen Wochen einiges verbessert hat.
Ich kann dennoch jedem eine Anmeldung empfehlen um selber zu testen.
Sonntag, 25. November 2007
private Kranken- und Unfallversicherung? Mal sehen...
Allein in Österreich passieren jahraus jahrein rund 840.000 Unfälle - 74 % davon in Freizeit und beim Sport, wobei die gesetzliche Unfallversicherung oft nur unzureichende oder gar keine Deckung gibt. Wer nach einem Unfall bleibende Schäden davonträgt, braucht aber finanzielle Unterstützung.
Daher überlege ich eine private Unfallversicherung abzuschießen und vergleiche auch schon einige Zeit Versicherungsprodukte auf dem Gebiet der Privat-Unfallversicherung. Dies scheint mit, neben meiner Rechtschutzversicherung (über die ich hier! schon berichtet habe), als eine weitere, sinnvolle Versicherung. Auch eine private Krankenversicherung wird immer attraktiver, da die gesetzliche Krankenversicherung immer weniger Kosten übernimmt. Die Preise, so konnte ich feststellen, schwanken enorm und ein Vergleich der Versicherungs-Produkte scheint sinnvoll. Zudem würde ich auch gerne Erfahrungsberichte lesen. Diese gibt es allerdings im Netz noch nicht für alle Versicherungen bzw. Produkte.
Wenn ich eine gefunden habe die mit passt, werde ich hier über erste Erfahrungen berichten!
Labels: Arbeit, Freizeit, Gesundheit, Versicherung
Samstag, 24. November 2007
Skype-Verschlüsselung zu hart für BKA
Wie nun berichtet wurde, ist die Verschlüsselung der Datenpakete von VOIP-Dienst Skype für die Kriminalämter nicht zu knacken.
Jörg Ziercke, Präsident des BKA, erklärte gestern anlässlich einer Tagung zum Thema Internetkriminalität, das die Verschlüsselung von Skype (im Gegensatz zu SIP) das BKA vor "gravierende Probleme" stellt. Seine Lösung:"Wir müssen die Gespräche entweder an der Quelle abfangen, bevor sie verschlüsselt werden, oder beim Empfänger, nachdem sie dechiffriert wurden"
Das die Datenpakete z.T. über p2p laufen und auch als Skype-Daten schwer zu identifizieren sind, stellt das BKA offensichtlich vor Probleme.
Mehr dazu: hier und hier!
Labels: Internet, Politik, Web 2.0, Überwachung
Zivilcourage? aber doch nicht bei uns!
In Mittweida (Sachsen) wird wieder weg gesehen, wenn die Neo-Nazis Menschen quälen. sogar Kinder fallen ihnen zum Opfer, wie dieser Fall wieder zeigte.
Angeblich gab es Zeugen. Anwohner, die die unterbelichteten Schläger bei ihrer "Arbeit" beobachtet haben sollen. Diese sind allerding heute nicht mehr zu finden. Offensichtlich geht wieder das große Weg-sehen los. Das hatten wir alles schon mal und wieder gelingt es einer Minderheit mit Einschüchterung und Angst ganze Bevölkerungsschichten zu lähmen. Das muss aufhören. Jetzt! Die Polizei ist gefordert die Sicherheit für Zeugen zu garantieren, die Politik ist gefordert die nötigen Rahmenbedingungen (die brauchbar sind und die Opfer schützen) zu schaffen und letztlich darf die Justiz auf dem rechten Auge nicht erblinden.
Letzlich sind aber alle auf den Plan gerufen. Wer Zeuge wird, hat die christliche und gesellschaftliche Pflicht den Opfern Beistand zu leisten und nicht weg zu sehen.
Labels: Demokratie, Deutschland, Geschichte, Gesellschaft, Politik
Donnerstag, 22. November 2007
Raucher gegen Nichtraucher?
Muss ich meine Gesundheit durch Raucher schädigen lassen? Schränkt der Nichtraucherschutz den Genuss des Rauchers ein?
Zur aktuellen Debatte ein wunderbarer Beitrag von Zeit online hier!.
Labels: Bildung, Demokratie, Deutschland, Gesundheit, Lobby, Politik, Wirtschaft
Thanksgiving Day
Heute feiern die US-Amerikaner den "Thanksgiving Day" oder zu deutsch das Erntedankfest. Es ist ein gestzlicher Feiertag und DIE Gelegenheit sich wieder einmal mit der ganzen Familie zu streiten, äh nein, zu treffen und gemeinsam eine riesen Pute zu verspeisen.
Art Buchwald (1925-2007) beschrieb das so:
"And so, on the fourth Thursday in November, American families sit down at a large table brimming with tasty dishes and, for the only time during the year, eat better than the French do."
Den ganzen Beitrag (mit Geschichte des "Thanksgiving Day") von Art Buchwald hier!
und so sieht es in den ärmeren Gegenden aus:
Labels: Freizeit, fun, Geschichte, international, Personen
Mittwoch, 21. November 2007
Lobbying: eine Gefahr für die Demokratie?
Wiese Frage stellt dieEuros.eu hier!. Eine Frage, die mir sinnvoll scheint und diskutiert werden sollte. Ich möchte daher den Artikel zu lesen empfehlen und bitte um Diskussionsbeiträge bzw. Postings zum Thema.
Ist Lobbying eine Gefahr für die Demokratie in Europa?
Labels: Demokratie, EU, Lobby, Politik, Wirtschaft
Montag, 19. November 2007
Sonntag, 18. November 2007
Baileys verschenkt !
Die Ersten 1.000.000 Mitspieler beim Baileys-Spiel beklommen ein Geschenkt! alles dabei: vom Milchschaümer über die Kaffee- bis zur Eis-Maschiene!
Schnell mitmachen: HIER!
Donnerstag, 15. November 2007
Wer war eigentlich J.M.Keynes?
Heute herrscht der Neo-Liberalismus in den Köpfen (fast) aller Ökonomen als unumgängliches Wirtschafts-Dogma vor. Es gab aber auch noch Zeiten, da war das anders. "Keynesinanismus" war das Schlagwort, welches heute als Inbegriff des Bösen und der sozialen Hängematte gilt. Zu Recht? Darüber sollte man sicherlich nachdenken.
Wer aber war denn die Person hinter dem Konzept?
John Maynard Keynes, britischer Volkswirtschaftler, Publizist und Diplomat, wurde am
Danach war er zwei Jahre im India Office tätig, schrieb ein hochtechnisches Buch über Wahrscheinlichkeitstheorie, begann ein weiteres über indische Währung und kehrte nach Cambridge zurück. Der Erste Weltkrieg und die Nachkriegszeit brachten Keynes ersten Ruhm und zugleich die Sicherheit, mit der er fortan zu öffentlichen Fragen Stellung nahm und einen Einfluss gewann, dem sich allmählich niemand zu widersetzen vermochte. Während dieser Zeit gehörte er dem Stab des Schatzamtes an, wo er sich dank seiner Fähigkeit im Umgang mit Deviseneinnahmen, Anleihenerträgnissen und Einnahmen aus eingezogenen und im Ausland verkauften Wertpapieren einen erheblichen Namen machte. Bis zum Kriegsende hatte sich seine wirtschaftspolitische und administrative Begabung bereits soweit herumgesprochen, dass er ausersehen wurde, die britische Delegation zu der Pariser Friedenskonferenz des Jahres 1919 zu begleiten. Als er Paris verließ, war er von den dortigen Friedensverhandlungen zutiefst enttäuscht. Er kehrte nach England zurück und schrieb 1920 “Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages”. Das Werk erschien im selben Jahr in London; es wurde in mehrere Sprachen übersetzt und gilt noch immer als das bedeutendste wirtschaftstheoretische Dokument zum Ersten Weltkrieg und seinen Folgen.
In den zwanziger und frühen dreißiger Jahren war Keynes als Schriftsteller tätig, interessierte sich für Kunst, saß dem gemeinsamen Herausgeberkollegium des “New Statesman” und der “Nation” vor und gehörte dem bedeutenden staatlichen Finanz- und Industrieuntersuchungsausschuss an. 1930 veröffentlichte er die zweibändige Abhandlung “Vom Gelde”. Sie wurde als epochemachendes Werk gefeiert. Auch Gedanken aus der “Allgemeinen Theorie” kündigten sich hier bereits an. Das Werk “Die allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes” vollendete Keynes 1936 und damit löste er eine langanhaltende heftige Diskussion aus, die ihn zum Begründer einer eigenen Richtung der Nationalökonomie, des Keynesianismus, werden ließ.
Ab 1941 war Keynes an den Planungen einer internationalen wirtschaftlichen Neuordnung maßgeblich beteiligt. Am 21. April 1946 starb er in Firle (Sussex). Im Gegensatz zum (gescheiterten) „Sayschen Gesetz“ (Angebot schafft immer genügend Nachfrage) führt Keynes in seinem Werk „Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“ neue Ansätze ein. In einer Geldwirtschaft, so Keynes, halten Menschen immer einen Teil ihres Vermögens liquide in ihren Kassen. Sie brauchen eine Manövriermasse, um laufende Transaktionen zu bezahlen, zum Teil aus Vorsicht oder um damit spekulieren zu können. Diese „Liquiditätspräferenz“ kann unter Umständen so groß werden, dass sie die Konjunktur abwürgt. Es fällt die Nachfrage aus, was die Investitionen zusammenbrechen lässt. Auch die Zinsen sinken nicht, da keine langfristige Anlage gesucht wird. Wenn als Folge dann die Nominallöhne noch sinken, schwinden auch noch die Konsumausgaben. Weiters sind nach Analysen von Keynes Preise und Löhne lange nicht so flexibel wie in orthodoxen Theorien angenommen. Die Wirtschaft befindet sich dann in einer Situation, von der sie sich nicht mehr selber befreien kann und in der der Staat eingreifen muss. Keynes unterscheidet drei Motive, die die Liquiditätspräferenz der Geldvermögensbesitzer und damit deren Entscheidungen über die Kassenhaltung bestimmen:
· Transaktionsmotiv
· Vorsichtsmotiv (Kassenhaltung für 1) und 2) ist bestimmt durch das Einkommen)
· Spekulationsmotiv (Kassenhaltung ist abhängig vom Zins)
Daraus leiten sich seine wirtschaftspolitischen Empfehlungen ab:
· aktive Geldpolitik
· aktive Fiskal- bzw. Finanzpolitik (zusätzliche staatliche Investitionen)
Keynes plädiert für die Ausgabe eines Weltgeldes und entwickelte neue analytische Instrumente wie die „Konsumfunktion“.
mehr zum ThemaZank, Wolfgang. Der Staat als Hebel. In: Die großen Ökonomen. Leben und Werk der wirtschaftswissenschaftlichen Vordenker. Eine Artikelserie. Stuttgart, 1994. S. 139ff.
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Dienstag, 13. November 2007
10 gute Gründe dagegen?
In Deutschland wird z.Z. immer wieder über ein Tempolimit von 130km/h auf den Autobahnen gestritten. Die Aktion "stoppt Tempo 130" hat hier! 10 "gute" Gründe geliefert, die gegen das Limit sprechen sollen.
Ich werde diese im Folgenden etwas provokant erörtern:
1."Das Tempolimit ist reine Symbolik und fast CO2-neutral"
Nun, das ist sehr strittig. Die Aktion "stoppt Tempo 130" beruft sich auf eine alte Studie des Bundesumweltamtes, welche auch noch zahlreiche Lücken aufweist. Eine aktuelle Studie aus GB hält dagegen, wie man auf den Seiten des Deutschlandfunk (hier) sehr gut nachlesen kann. sie wird wörtlich zitiert:
"Wir haben herausbekommen, dass man zu sehr bemerkenswerten Einsparungen beim Kohlendioxid käme. Bis 2010 könnte der Verkehr in Großbritannien etwa zwei Millionen Tonnen Kohlendioxid vermeiden, wenn ein striktes Tempolimit auf Autobahnen und zweispurigen Straßen eingehalten würde. Das entspricht über fünf Prozent der gesamten Verkehrsemissionen. Der Effekt ist also nicht zu vernachlässigen."
2. "Das Durchschnittstempo liegt ohnehin bereits bei 120km/h"
Da müsste man gleich provokant fragen: Warum dann die Aufregung? Dann würde die neue Regel ja eh keinen betreffen. Ganz einfach: Es ist der Durchschnitt und der sagt nicht viel aus. Gerade das viele Beschleunigen und bremsen ist ein großer Co2-Faktor. Wenn 130km/h Vorschrift wären, würde nicht mehr erheblich über den Durchschnitt beschleunigt und damit auch weniger Co2 erzeugt werden.
3. "Co2 könnte im innerörtlichen Straßenverkehr schnell und einfach eingespart werden"
Ein Argument, das sich dem Leser erst in der genaueren Darstellung erschließt: Man solle doch "Ideologisch begründete rote Wellen auf Hauptstraßen abschaffen". Aha. Nun, was das mi Ideologie zu tun hat kann ich nicht sagen. Was die Ampeln betrifft, ist es einfach: Die Regelungen sind bereits weitestgehend optimiert worden. Ampeln an sich sind kein ideales Mittel den Verkehr zu regeln, da sie den Fluss stören. Besser wären Kreisverkehr und ähnliche Modelle.
Das ist auch alles schön und gut. Sagt uns aber noch nicht, weshalb nicht auch auf der Autobahn CO2 eingespart werden sollte (nur weil man es auch wo anders kann?).
4. "Wir haben bereits auf der Hälfte der Autobahnen Tempolimits"
Das ist richtig! Und warum? Weil man weiß, dass es viele Stellen gibt, an denen es nicht mehr ohne ging. Zudem, wo ist das Argument gegen generelle 130km/h in diesem Satz? Nur weil es die Hälfte schon hat sagt das nichts gegen die andere Hälfte aus.
5. "Es passieren dort mehr Unfälle wo viele Einschränkungen und Schilder herrschen"
Stimmt! Da sich der Fahrer auf wechselnde(!) Bedingungen immer wieder neu einstellen muss. Das wäre schnell erledigt mit generellem 130km/h. Es würden alle Schilder weg fallen, die dies "Ausnahmsweise 130km/h" vorschreiben. In der Verkehrsordnung festgeschrieben, benötigt man auch keine oder nur wenige zusätzliche Tafeln mehr (siehe Nachbarländer). Die Folge: weniger Irritationen und mehr Sicherheit.
6. "Landstraßen sind sicherheitstechnisch ein Problem nicht Autobahnen"
Das man z.T. auch stimmen, da es auf Landstraßen (von denen es auch mehr km gibt) mehr Unfälle passieren. Hier gilt aber wiederum: Warum sollen nicht beide Straßen sicherer werden. Es spricht wiederum nicht gegen ein Tempolimit auf den Autobahnen, sondern eher für eines auf den Landstraßen (60-80km/h)
7. "Wenn Geschwindigkeit das Problem wäre, müssten wir alle nur noch 30km/h fahren"
Das gefällt mir besonders, da es den Boden vernünftiger Argumentation verlässt. Natürlich ist die Geschwindigkeit ein Problem. Natürlich würde wenig passieren, wenn alle 30km/h fahren würden. Leider ist das kein Argument. Denn: Es ist parktisch nicht möglich und auch in keiner Weise zielführend. Ziel muss es sein ein Tempo zu finden, bei dem Sicherheit und Geschwindigkeit in optimalem, möglichst sicherem Verhältnis stehen. Sowas nennt man Verhältnismäßig.
8. "Deutschlands Autobahnen zählen zu den sichersten Straßen der Welt"
Na und? nur weil's in Peking an allen Ecken kracht, heißt das nicht, dass man bei uns die "wenigen" Unfälle nicht auch zu vermeiden versuchen sollte. Ist kein schlüssiges Argument gegen Tempolimit 130km/h.
9. "Deutschland=Autofahrer-Land - ein wichtiger Arbeitsmarkt würde zerstört"
Was? Was hat in Gottes Namen ein Tempolimit mit dem Arbeitsmarkt zu tun?
Die Autoren der "10 Gründe" erklären das so: Es würde die Inlandsnachfrage nach Autos sinken. Hä? Wir sprechen nicht über ein generelles Fahrverbot auf den Autobahnen sondern um über ein Tempolimit. Fahren kann immer noch jeder und jederzeit. Das ist wirklich schon an den Haaren herbei gezogen.
10. "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren"
Ja, ein tolles Zitat von Benjamin Franklin (einem Gründervater der USA). Was Franklin da im Sinn hatte, war aber sicher nicht die Freiheit auf der Autobahn so schnell zu fahren wie man will. Sonst gäb es auf den Autobahnen in den USA wohl kein derart striktes Tempolimit. Sicher, es muss von einigen etwas aufgegeben werden. Das geschieht aber zum Nutzen aller und das ist auch gut so.
Labels: Deutschland, Europa, Politik, Staat, Verkehr, Wirtschaft
Samstag, 10. November 2007
Chance Solarwirtschaft!
Eine Chance die Deutschland genutzt hat und wozu sich Österreich nicht durchringen wollte.
Link: sevenload.com
Freitag, 9. November 2007
Donnerstag, 8. November 2007
Geld verdienen mit deinem Blog

Schon mal überlegt ein paar Euro (bzw. $) mit der eigenen Seite zu verdienen?
Was dazu nötig ist?
Eine eigene Webpage (wie z.B. dieser Blog) und verschiedene Formen daraus Kapital zu erlangen. Diese möchte ich auszugsweise vorstellen:
1. Werbung
Werbung ist das einfachste Mitte und auch das vielseitigste. Meist ist sie Kontext-Orientiert und passt damit zur Website. Damit kann man schon ein paar € im Monat dazu verdienen. Meißt werden "Klicks" vergütet, die ein Interessent erzeugt, der den Link interessant findet und daruf klickt. Beispiele dafür sind:
- Adsense son Google (zum ausprobieren bitte den Button an der Seite verwenden). Adsense ist bekannt und Marktführer.
- Ein anderer Anbieter (aus Deutschland) ist Contaxe. Funktioniert ähnlich, ist auch ein Versuch wert.
- Amazon. Der bekannte "Alles"-Verkäufer im Internet bietet auch die Möglichkeit Produckte als Werbung ein zun blenden. Geld bekommt man aber nur bei einem Verkauf.
- natürlich gibts da noch viele andere Anbieter...
- Hier werden verschiedenen Aufgabe erfüllt, die dann Geld bringen. Ein gutes Beispiel ist Trigami. Hier wird man für's Bloggen bezahlt (wenn man vom Werbepartner ausgesucht wird)
- Eine weitere Möglichkeit sind bezahlte Link-Tausch-Seiten, die aber eventuell von Google im PR abgestraft werden könnten.
Dienstag, 6. November 2007
Discovering Statistics using SPSS
Die Süddeutsche kürt gerade die: "Die Hall of Fame der Horror-Hüllen". Gemeint sind damit Plattenhüllen schrecklichster Art! Ein Blick wert!Dabei auch gefunden wurde dieses Cover einer SPSS-Buches (Sozialwissenschaftler kennen die Statistiksoftware SPSS sicher alle). Ob es ein Scherz ist oder tatsächlich so aus sieht ist bislang nicht bekannt. Man beachte den Untertitel.
mehr hier!
Vorratsdatenspeicherung light kommt!
In Österreich scheint es fix! Alle Verbingungsdaten von Telefon und Handy sollen gespeichert werden. Infrastrukturminister Faymann (SPÖ) wird die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung damit teilweise umsetzen. Internet-Daten sollen vorerst ausgespart werden (bis 2009).
Verfassungsrichter warnt
Zuletzt setzte sich Präsident des Verfassungsgerichtshofes, Karl Korinek, in der ORF-Pressestunde massiv gegen die Vorratsdatenspeicherung ein. Er regte sogar an, die Richtlinie nicht umzusetzen, damit die Europäische Kommission Österreich klagen müsse und dann mit der EMRK argumentiert werden könnte. Besser sei es aber, so Korinek, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Besser wäre es, wenn Österreich von sich aus aktiv gegen die Richtlinie vor Gericht gehe. Korinek warnte schon vorher, er komme sich überwacht vor und warnte vor unverhältnismäßigen Eingriffen in rechtsstaatliche Strukturen.
nach richterlicher Genehmigung
Die Ausfolgung der Daten an die Exekutive soll nur nach vorheriger Erlaubnis durch einen Richter erfolgen. Auch die Straftat, dessen verdächtigt wird, muss eine schwere sein um die Rufdaten zu erhalten. Gespeichert wird wer, mit wem, wann und wo telefoniert (wobei das sicher ein unsicherer Punkt bleibt). Geregelt wird das Ganze in der StPO, abgestimmt wird darüber nicht mehr 2007. Das Parlament soll den Entwurf 2008 absegnen.
anhaltenden Kritik
Die anlasslose, verdachtsunabhängige undifferenzierte Speicherung des Kommunikationsverhaltens ruft nach wie vor Kritiker auf den Plan, die die Verhältnismäßigkeit und der Vereinbarkeit mit der Menschenrechtskonvention als nicht gegeben ansehen. Der Datenschutzrat äußerte sich schon in der Vergangenheit ebenso ablehnend: hier!
Die frage nach dem Nutzen der Maßnahme stellt sich ebenso, kann doch der "Terrorist von heute" leicht sein Kommunikationsverhalten verschleiern bzw. verschlüsselten E-Mail-Verkehr nutzen. Dies schwächt das Kosten-Nutzen-Verhältnis und damit die Verhältnismäßigkeit. Was die Maßnahme die Telefondienstleister kosten wird steht ebenso noch nicht fest.
Montag, 5. November 2007
Amazon Cloud Test-Ende
Wie hier berichtet, hab ich als Amazon-"Partner" den Produkt-Cloud getestet und bin zu eher ernüchterndem Ergebis gekommen. Der Cloud ist auch schon wieder von diesem Blog entfernt.
Der Amazon-Cloud sollte kontextbezogen Produkte aus dem Amazon-Sortiment vorstellen. Auf einem sehr vielschichtigen Blog wie diesem klappt das aber gar nicht. Auf dem "Spar-Blog" funktionierts zufriedenstellend. Dort wird auch geklickt, gekauft wird bisher nicht. Fazit: wenig berauschendes Werbemittel, das nur bei sehr klarer Ausrichtung des Blog Sinn macht.
Sonntag, 4. November 2007
Studenten - anno 1711
Diese Zeiten bringen dem Studenten viel Neues. Das Ende der studentischen Mitbestimmung, Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen machen sich breit.
Die vor Jahren erkämpften Rechte der Studierenden auf Mitbestimmung sind beschnitten worden. Was fehlt sind die Studierenden die, laut aufschreiend, eingreifen und sich ihre Rechte wiederbeschaffen.
Einst war das anderes. Es gab da einen Studenten - Wolfgang Ignaz von Würth – der vom Rektor der Universität Salzburg verwiesen werden und 25 Stockhiebe ausfassen sollte und das alles nur, weil er ein recht bissiges Schmähgedicht auf den unbeliebten Rektor verfasste. Gut, es stimmt, das ist lange her aber die Folgen dieser Aktion haben an Aktualität nicht verloren. Die Studierenden im Jahre 1711 ließen sich das nämlich nicht so einfach gefallen und bestreikten kurzerhand den Uni-Betrieb. Der Rektor bat den Erzbischof um Hilfe um die Ordnung wiederherzustellen. Damals bedeutete das: militärische Hilfe! Daraufhin gaben sich die Studierenden nicht geschlagen oder kehrten zur Tagesordnung zurück. Nein! Sie drohten den Rektor (den keiner mochte) und einige Professoren zu ermorden! Diesem Druck nicht gewachsen gab der Rektor klein bei und gab seinen Fehler zu. Daraufhin wurde die körperliche Züchtigung abgeschafft. Das alles geschah anno 1711.
Heute kaum zu glauben, dass Studenten einmal so wehrhaft waren und so für ihre Rechte eintraten. Auf Heute nicht übertragbar? Stimmt, das ist es nicht!
Ein Zusammengehörigkeitsgefühl scheint ausgestorben, Egoismus ist angesagt. Das Selbst verwirklichen, Kariere machen, reich werden! Darum studiert man heute. Eine Gemeinschaft braucht man dazu nicht. Oder doch?
Labels: Bildung, Europa, Geschichte, international, Politik
EA-Games-Chef: Preise für Spiele zu hoch
EA-Chef Riccitiello erklärt in einem Artikel auf CNN-money.com warum Videospiele zu teuer sind und warum die Macher bzw. der Vertrieb reagieren muss.
Neue Modelle hält er für wünschenwert:
“In the next five years, we’re all going to have to deal with this. In China, they’re giving games away for free,” he says. “People who benefit from the current model will need to embrace a new revenue model, or wait for others to disrupt.” As more publishers transition to making games for online distribution, Riccitiello says he expects EA will experiment with different pricing models.ganzer Beitrag hier: Artikel
Freitag, 2. November 2007
Amazon Produkt-Cloud im Test
Zur Zeit teste ich den Cloud den Amazon seinen Partnern anbietet. Optisch lässt er sich vielseitig gestalten und sieht (auf den ersten Blick) ganz gut aus. Um über Erfahrungen zu schreiben ist's noch ein bisschen früh. Was allerdings schon jetzt fest steht: die Auswahl der Produkte (in diesem Fall Bücher) scheint mehr zufällig zu sein.
Bei einem Selbsttest suchte ich bei Amazon nach Stichworten aus diesem Blog und fand weit besser passende Ergebnisse bei der Amazon-Suche als das Cloud ausspuckt. Mal sehen wie sich das noch entwickelt. Bisher jedenfalls ein eher ernüchterndes Ergebnis...





